Aktuelles

Weitere Beiträge...

Ergebnis der Qualitätsanalyse am
14./15. und 16.05.2013:


Wir sind ausgezeichnet (worden)!



Von 27 Kriterien = 27 Noten haben wir 18 x die Note 1 bekommen und 9 x die Note 2.


Das ergibt einen Durchschnitt von 1,3.


Wir sind froh und stolz.

Schüler haben den Hunger satt

Siebtklässerinnen der St. Ursula Mädchenrealschule kochen für guten Zweck. Erlös wird über Misereor an Reisbauern nach Bangladesch geschickt. Mit 460 Euro an den Erfolg des Vorjahres angeknüpft.

Reger Betrieb herrschte vergangenen Mittwoch in der Küche der St. Ursula Mädchenrealischule: Die Schülerinnen kochten für die Misereor-Spendenaktion.alt


Von Celine Jahns


Monschau. In der Schulküche der St. Ursula Mädchenrealschule in Monschau herrschte reger Betrieb: Unter der Leitung ihres Klassenlehrers Markus Walter, wuselten etwa 17 Mädchen der Klasse 7c durch die Küche, pürierten Früchte, schmeckten Milchshakes ab oder suchten große Töpfe, in denen sie rund drei Kilogramm Reis kochten.


Milchshakes und Smoothies


Den ganzen Mittwoch hatte die Klasse die Schulküche sowie den Schulkiosk eingenommen und zu ihrem Revier erklärt: anstelle von Laugenstangen und belegten Brötchen wurden hier selbst gemachte Milchshakes und Smoothies und in der zweiten Pause kleine Reisgerichte verkauft. Der Grund: Die Schülerinnen sammelten Geld, aber nicht, um es sich in die eigene Tasche zu stecken. Im Rahmen der Aktion „Wir haben den Hunger satt“ wird das eingenommene Geld über die Hilfsorganisation Misereor nach Bangladesch geschickt, um dort ansässige Reisbauern bei der Instandhaltung ihrer Ernte zu unterstützen.


„Häufig gibt es da Überflutungen oder Käfer, die den Reis wegfressen. Deswegen leiden die Menschen Hunger“, erzählt eine der Schülerinnen, „man hat uns davon erzählt und da wollten wir helfen“. Aus diesem Grund gab es auch ein Reisgericht, ein Symbol für das Vorhaben der Klasse, den Reisbauern in Bangladesch zu helfen.


Aktion kommt gut an


Im Hinblick auf die Höhe der zu spendenden Einnahmen wollte die Klasse an vergangene Erfolge anknüpfen. Schon im letzten Jahr hatten die Mädchen durch das Verkaufen von Kuchen am Elternsprechtag rund 500 Euro gesammelt. Nach dem Stand von Mittwochabend ist ihnen dieser Erfolg mit ungefähr 460 Euro wiederholt gelungen. Alle verwendeten Lebensmittel, von der Milch bis hin zum Reis, brachten die Schülerinnen selbst mit oder bezahlten sie zum Teil aus eigener Tasche ohne dafür eine Entschädigung zu

erwarten.


Sogar den erfahrenen Koch eines Aachener Hotels konnten die Mädchen auf ihre Seite ziehen. Dirk Heynen aus Konzen unterstützte die Mädchen in der Schulküche: Zusammen bereitete man das Reisgericht vor und achtete auf die richtige Würzung. Auch bei der Schülerschaft kam die gesamte Aktion ganz gut an: „Das ist mal was anderes und geschmeckt hat es auch noch.“

„Teuflische Freundin“ brachte Glück

alt





















Lea Rombach gewinnt den Lesewettbewerb an St. Ursula. Pflicht und Kür.

Monschau. Vorlesen will gekonnt sein. Und deshalb ruft der Deutsche Börsenverein alle Jahre wieder die Schulen in Deutschland auf, in ihren sechsten Klassen den besten Vorleser oder die beste Vorleserin zu ermitteln. Über Schul-, Kreis- und Landesentscheid kann der Weg bis ins Bundesfinale führen, wo man dann mit etwas Glück der Bundeskanzlerin etwas vorlesen darf.

Beim Vorlesewettbewerb geht es darum, „einen Text allein mit der Stimme als Ausdrucksmittel zum Leben zu erwecken“, wie es in den Grundsätzen der Bewertung bei diesem Wettbewerb heißt. Entscheidend für die Bewertung ist, inwieweit es dem Kind gelingt, sein Publikum zu erreichen und für das vorgestellte Buch zu interessieren. Die selbst gewählte Textstelle sollte in sich verständlich sein und von den Vorlesern kurz in den Gesamtzusammenhang der Geschichte gestellt werden. Zur Beurteilung der Leseleistung dienen drei Kriterien: die Lesetechnik (Leseflüssigkeit, deutliche Aussprache, angemessenes Lesetempo, sinngemäße Betonung), die Textgestaltung (Weitergabe von Stimmung und Atmosphäre des Textes und das Textverständnis beim selbst ausgewählten Text. Denn beim Lesewettbewerb gibt es eine Pflicht und eine Kür, also einen vorgegebenen text für alle und eine Buchstelle, die man sich selbst aussucht.

„Bei den Wahltexten gab es kaum Unterschiede, da waren alle richtig gut“, freute sich Deutschlehrerin Margot Engelhardt beim Abschluss des Lesewettbewerbs an der St. Ursula-Schule. Dort hatten zuvor alle drei Sechserklassen ihre jeweils drei besten Leserinnen ermittelt, die dann zum Finale vor dem voll besetzten Auditorium der Schule antraten.

Beim abschließenden Pflichttest überzeugte dann Lea Rombach aus der 6a die Jury am meisten. Die Deutschlehrerinnen Beate Ungermann, Ruth Niehsen und Margot Engelhardt, Journalistin Vera Monterey und Vorjahresschulsiegerin Celina Matt bewerteten die Schülerin aus Breinig am höchsten. Ebenfalls aufs symbolische Siegertreppchen gelangten Luisa Keus (ebenfalls 6a, Breinig) und Steffi Müllender (6b, Simmerath); die weiteren Klassenbesten und Finalteilnehmerinnen waren Maya Bauer, Fabienne Eschweiler, Samira Kell, Mara Koch, Lara Kiepe und Katharina Teichmann.

Sie alle erhielten Buch- und Sachpreise und einen Schoko-Nikolaus, alle Preise hatten der Freundeskreis St. Ursula, die SV der Schule und der Buchladen in Simmerath gestiftet, für den Marion Rey-Lützenberger beim Finale dabei war.

Siegerin Lea Rombach wird nun im Februar die Mädchenrealschule als Schulsiegerin bei der 20. Kreisausscheidung in Aachen vertreten. Mit dabei hat sie dann sicher wieder ihr Lieblingsbuch, das ihr beim Schulfinale Glück brachte: R.L. Stines spannendes Mädchenbuch „Teuflische Freundin“.(hes)

Quelle: AN vom 07.12.2012 / Seite 22

alt alt

Wie ein gehetztes Tier auf der Flucht

alt




Der Missio-Truck informiert an der Mädchenrealschule St. Ursula über Flüchtlinge aus dem Kongo und ihre Lebensbedingungen


43.700.000 Menschen sind weltweit auf der Flucht, davon 15,4 Millionen anerkannte, 27,5 Millionen Binnenflüchtlinge, die in einer anderen Regionen Zuflucht suchen mussten. Der missio-Truck informiert Schülerinnen der Mädchenrealschule St. Ursula über die Missstände in Kriegsgebieten.


Monschau. Mit einer interaktiven Ausstellung informiert der „Missio-Truck“ des Katholischen Hilfswerks zum Thema „Menschen auf der Flucht“. So auch diese Woche an der Mädchenrealschule St. Ursula in Monschau. Drei Tage lang können sich die Schülerinnen intensiv und fächerübergreifend informieren. Sie erfahren vieles über das Thema Flüchtlinge am Beispiel der Bürgerkriegsflüchtlinge im Ostkongo und über die katastrophalen Zustände dort. Anschließend wird das Thema im Unterricht, insbesondere in den Fächern Religion und Erdkunde, nachbearbeitet.


Zuflucht und Hilfe


Mit der Aktion Schutzengel „Für Familien in Not. Weltweit“ setzt sich Missio für notleidende Menschen im Kongo ein, mit deren Hilfe sogenannte Traumazentren aufgebaut werden, in denen Familien Zuflucht und Hilfe finden. Der zwölf Tonnen schwere und 20 Meter lange Laster, der den AIDS-Truck abgelöst hat, dient als öffentliches Medium. Mit verschiedenen multimedialen Elementen, wie Computer- und Hörspielen, interaktiven Bildschirmen, Ausstellungsobjekten und Vorträgen mit Filmen in den Schulklassen, sollen die jungen Menschen sensibilisiert werden. Eine vierköpfige Besatzung begleitet durch die Ausstellung, informiert und referiert. dazu gehören die beiden hauptamtlichen Mitarbeiter Andrea Fischer und Lisa-Marie Schulz sowie die beiden Studenten der Sozialen Arbeit an der Katholischen Hochschule Aachen, Karolina Erlich und Felix Schmitz.


Im Eingangsbereich des Trucks wird anhand einer Ausstellung mit Dingen aus dem täglichen Leben in einem kleinen Dorf eingestimmt. Dabei handelt es sich um Dinge, die wohl in vielen ärmlichen afrikanischen Haushalten zu finden sind: Olivenkernseife, Plastikeimer, zerdellte Gefäße zum Kochen und Waschen, immer wieder geflicktes Küchengerät, ein paar Gewürze, wie Cumin, Pfeffer, Rassel el Hanut und Safran, vergilbte Fotografien, Tam-Tams, ein Gebetbuch.


Dann hat der Besucher eine Karte zu wählen mit dem Foto und einem kurzen Lebenslauf eines Jugendlichen aus dem Kongo, dessen Flucht aus dem Krisengebiet er nun interaktiv in sechs Räumen miterleben kann. Im ersten Raum, in einer Kirche oder einem Gebetsraum entschließt sich der jugendliche Mensch aus dem Kongo zu fliehen, erwägt das Wenn und Aber, die Konsequenzen. Die Familie leidet unter fürchterlichen Gewaltexessen, von Rebellengruppen, sogenannten Selbstverteidigungsmilizen, Regierungssoldaten und Räubern. Gewalt, Plünderungen und Vergewaltigungen sind an der Tagesordnung. Der Jugendliche flieht, nimmt nur Weniges mit auf die Reise, muss entscheiden, schnell.


Mitten im Geschehen


Die Ausstellung ist so konzipiert, dass der Besucher sich mitten im Geschehen wiederfindet. Auch er muss entscheiden, „was nehme ich mit auf die Reise, wohin, wie“.


Im nächsten Raum sitzt er in einem schäbigen Bus nach Kenia. Dort kommt er bei einer entfernten Tante unter. Aber er hat keine Arbeit, wird nicht akzeptiert, ist der Landessprache nicht mächtig, die Familie zurückgelassen oder tot. Das Gefühl eines gehetzten Tieres stellt sich ein. Dann, in einem weiteren Raum, der das Traumazentrum der Missio darstellt, kommt der Flüchtling erstmals zur Ruhe, schöpft neue Hoffnung, findet Freunde. Endstation ist die Grenze zur Bundesrepublik Deutschland. Was danach kommt, bleibt im Ungewissen.


Mit dieser intensiven Ausstellung verschafft sich Missio Gehör, macht Aufmerksam auf die Missstände in einem ausgerechnet an Bodenschätzen so reichem Land und ruft zur Solidarität und Mithilfe auf. Nicht nur Diamanten, sondern auch das Erz Coltran, aus dem das seltene Tantal gewonnen wird, das in Kondensatoren für Digitalkameras, Laptops und Mobiltelefone verwendet wird, steht im Zusammenhang mit den Gewaltexzessen und den Einnahmen aus Rohstoffgeschäften, mit denen Rebellengruppen ihre Gräueltaten finanzieren. Nach Schätzung von Menschenrechtsorganisationen erwirtschaften bewaffnete Gruppen im Kongo mit Mineralien wie Coltran jährlich bis zu 225 Millionen US-Dollar. Auch diese Tatsache soll die Mädchen der Realschule sensibilisieren, darüber nachzudenken, ob zum Beispiel ständig ein neues Handy von Nöten ist. „Es war sehr interessant, das alles zu hören“, meinten Svenja Spring und Melanie Breuer aus der Klasse 10b, als sie fast ein wenig Benommen den Truck verließen, so „realistisch“ sei der Rundgang gewesen.


Der Missio-Truck kostet für die Ausleihe 150 Euro pro Veranstaltungstag, die in der Regel über die Abteilung Weltkirche des Bistums Aachen abgedeckt werden. (V.M.)

Weitere Informationen unter:
www.missio-truck.de

Anmeldungen

Für das kommende Schuljahr wurden – bisher – soviele Mädchen angemeldet, dass 3 kleine(re) Eingangsklassen zu je 25 bis 27 Schülerinnen gebildet werden können.


Das bedeutet, dass noch einzelne Anmeldungen (nach vorheriger telef. Absprache unter Tel. 02472-4170) erfolgen können.

Schul-Sozialarbeit

Schul-Sozialarbeit

Unsere Schulsozialarbeit beruht auf vier Säulen:

  • Elternarbeit
  • Schülerarbeit
  • Lehrerarbeit
  • Vernetzung

Seit Februar 2012 ist Frau Ursula Kirchner-Strang als Schulsozialarbeiterin an unserer Schule tätig.

Sie sieht eine ihrer wichtigsten Aufgaben in der Unterstützung der Schülerinnen zu einem konfliktfreien und erfolgreichen Lernen.

Beratend kann Frau Kirchner-Strang dann tätig werden, wenn die Schülerinnen, Lehrerinnen und Lehrer oder Eltern an sie herantreten. Die Freiwilligkeit der direkt Beteiligten ist die Grundvoraussetzung für ihren Einsatz.
Eine solche Unterstützung und Beratung kann unterschiedliche Formen annehmen.


Zum Beispiel:

  • Einzelgespräche bei Konflikten im Elternhaus und in der Schule


  • Gruppengespräche bei Ausgrenzung
    • Streit unter Schülerinnen
    • Migration
    • Freizeitgestaltung
    • Perspektivlosigkeit nach der Schule im Rahmen der lebenslageorientierten Beratung
  • Aktivierung und Einbindung bereits bestehender Hilfestrukturen im Umfeld  der Schule und dem Lebensraum der Schülerinnen
  • Moderation der Schnittstelle zwischen Schule und Eltern oder zwischen Schule und Jugendhilfe
  • Sozialtraining in Kooperation mit Lehrkräften

Frau Kirchner-Strang unterstützt und organisiert, in Kooperation mit den Kolleginnen und Kollegen, schulische Veranstaltungen, z.B. Tag der offenen Tür, Elternsprechtage, Verabschiedung der 10er, Einschulung der neuen 5er u.a. Feierlichkeiten.


Sprechstunde: Montag - Donnerstag nach VereinbarungFrau Kirchner-Strang


Kontakt:

eMail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


Telefon: 02472  80 31 15

oder 0163 319 34 44 von 9 - 16 Uhr