An St. Ursula jetzt warmes vor Ort gekochtes Essen für alle
Monschau. Wraps, Crepes, Hot-Dogs und Pizza-Snacks: An St. Ursula kann nun jede Schülerin mittags etwas Warmes essen. Möglich macht dies ein neuer Dämpfer im Verkaufsstand von Hausmeister Norbert Becker, der nun mit Unterstützung des Monschauer Lions-Clubs angeschafft werden konnte.
Am Donnerstag überreichte Achim Pröpper, Vorstandsmitglied des Clubs, den symbolischen Scheck an die Schule. «Jeder kann unsere Hilfe beantragen», berichtete Pröpper, und ein solcher Antrag an den Lions-Club ermöglichte nun auch die Anschaffung des Dämpfers, mit dem Speisen gegart und erwärmt werden können.

Meist regionale Projekte
«Wir unterstützen zwar auch internationale Projekte wie die Spendensammlung für Haiti, aber hauptsächlich bleiben die Erlöse hier in der Region», sagt Achim Pröpper. Mit seinen Zuschüssen will der Club nach dem Leitwort «we serve» («wir dienen») vor allem hilfsbedürftige Personen, aber auch Institutionen wie Schulen und Kindergärten unterstützen.
Das neue Küchengerät für den Kiosk der Schule ermöglicht es jetzt auch den Mädchen, die nicht im Silentium sind, in ihrer Mittagspause etwas Warmes, vor allem aber auch Nahrhaftes zu sich zu nehmen, wie Schulleiter Franz-Peter Müsch betont. Außerdem sind die Speisen am Kiosk für kleines Geld zu haben, weil die Schule nicht verkaufte Lebensmittel von der Monschauer Tafel verwenden kann. So können beispielsweise frisch zubereitete Wraps (Müsch: «Die sind der Renner») mit gebratenem Hähnchenfleisch oder Crepes mit Nutella beim Hausmeister gekauft werden. Es ist also auch etwas Süßes für die Naschkatzen unter den Schülerinnen dabei.
Auswahl ist nun größer
Die Auswahl am Kiosk wurde dank des Dämpfers um ein Vielfaches erweitert. «Der Bedarf nach warmem Mittagessen ist enorm gestiegen. Und das Essen an unserem Kiosk ist um einiges besser als bei McDonalds und für die Qualität auch preiswerter.» Zum Vergleich: Ein frisch zubereiteter Wrap an St. Ursula kostet 1,50 Euro - ein oft schon länger in der Auslage liegender bei der bekannten Fastfood-Kette über zwei Euro.
Nicht nur in diesem Fall arbeitete die Monschauer Schule mit dem Lions-Club zusammen. Im Rahmen der Weihnachtsverlosung des Clubs haben die Mädchen fleißig Lose verkauft (siehe Box). «Wir sind sehr dankbar für die gute Zusammenarbeit mit dem Lions-Club, und ich kann garantieren, dass wir auch die nächsten 100000 Jahre noch Lose für die Weihnachtsaktion verkaufen werden», verspricht Franz-Peter Müsch.
Infos gibt es im Internet:
www.lions-monschau.de Quelle: EZ/EN vom 04.02.2011 (lvh)| < Zurück | Weiter > |
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