Unser Schulprogramm - Kurzform

1.    Leitbild


    Der vollständige Name unserer Schule

    Bischöfliche Mädchen Realschule St. Ursula Monschau

    beinhaltet mit seinen fünf Komponenten im Grunde schon unser Schulprogramm, das sich im Leitbild unserer Schule verdichten lässt.

    Der Wahlspruch von Angela Merici, unsere Schulpatronin, aus dem Jahre 1535 hat für uns noch heute als Leitbild Gültigkeit!

    „Die eigene Heiligung zu erstreben, sich der religiösen Belehrung und Er-ziehung der weiblichen Jugend sowie anderen Werken der christlichen Barmherzigkeit zu widmen“.

    Das Bistum Aachen übernahm 1977 die Schule aus der Trägerschaft der Ursulinen und setzte damit die Tradition fort, junge Mädchen im christli-chen Sinne zu bilden und zu erziehen.

    Wir sind eine Realschule für Mädchen, die
-    als bischöfliche Schule Hilfen geben will für ein Leben aus christlichem Glauben und will die Wirklichkeit im Licht der göttlichen Offenbarung zeigen und die christliche Antwort auf die Sinn- und Wertefragen geben;
-    durch individuelle und selbstbestimmte Unterrichtsgestaltung die Kenntnisse und Fähigkeiten vermitteln will, die nach dem heutigen Stand des Wissens und der schulischen Entwicklung für das Leben in unserer Gesellschaft notwendig sind
-    eine ganz¬heitliche Erziehung anbietet, die der Entfaltung aller Kräfte des Menschen dient.

    

Wir als Schule wolllen:

-    an die Schülerinnen unserer Schule hohe Erwartungen stellen,
-    die Schülerinnen in Lernprozesse einbinden,
-    die Lehrerinnen und Lehrer und anderes Personal kreativ und flexibel einsetzen und
-    verschiedene Lernwege und Lernstile individuell unterstützen – dabei setzen wir auch moderne Technologien ein.

Dazu brauchen alle unsere Mädchen die Chance, sich tagtäglich mit dem gesamten Spektrum der Leistungsvielfalt auseinander zu setzen.

Die Lehrpersonen unserer Schule begleiten dabei die Schülerinnen und unterstützen sie, durch eigenständiges Denken und Handeln selbststän-dig und kooperativ zu lernen.
 
2.    Konkretisierung der besonderen Zielsetzungen unserer
    Schule


2.1.    Aufnahme der neuen Schülerinnen

    Für die Aufnahme von Schülerinnen an unsere Schule zählen nicht nur die schulischen Leistungen, sondern auch die Bereitschaft, aktiv am christlich geprägten Schulleben teilzunehmen sowie die Erklärung der Eltern, die Erziehungs- und Bildungsziele der Schule zu unterstützen.


2.2.    Betreuung und Beratung in der Erprobungsstufe in Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten und den Grundschulen

    In der Erprobungsstufe, die die Klassen 5 und 6 um¬fasst, soll herausgefun-den werden, welche Förder- und Forderaktivitäten, die einzelne Schülerin benötigt, um von der neuen Schule optimal profitieren zu können. Um den Schülerinnen den Übergang von der Grundschule zur Real¬schule zu erleichtern und für alle ein erfolgreiches Arbeiten in der Erpro¬bungs¬stufe zu ermöglichen, haben wir an unserer Schule folgende Schwer¬punkte gesetzt:

    - Einleben in die Schulgemeinschaft

    - Erleichterung des Übergangs von der Grundschule zur Realschule
      (Der Klassenlehrer hat – vielleicht sogar fachfremd – viel Unterricht in der
      eigenen Klasse. Es unterrichten – wie an der Grundschule – möglichst
      wenig Lehrpersonen in der Klasse.)

    - Ständiger Erfahrungsaustausch mit Grundschulen
      Im November – nach wenigen Schulwochen – gibt es einen Austausch
      mit Grundschullehrern in der 1. Erprobungsstufenkonferenz. Unmittelbar
      danach findet ein separater Elternsprechtag für die Eltern der neuen
      5er-Schülerinnen statt.


2.3    Besondere Fördermaßnahmen


2.2.1    Lern- und SozialKompetenz erwerben und erwachsen werden und
    eigenverantwortlich arbeiten

    In Jahrgang 5 werden zu Schulbeginn durch die KlassenlehrerIn in einer Einführungswoche Methodentraining und soziale Kompetenz eingeübt bzw. behandelt. Viele Lehrpersonen haben an einer mehrtägigen Lions-
    Quest-Fortbildung teilgenommen und gestalten mit dem Lions-Quest-
    Ordner die LSK-Stunden (1 – 2 pro Woche).

2.2.2    Leistungsförderung durch Förderbüros

    Um Schülerinnen mit unterschied¬licher Arbeitshaltung (Selbstständig¬keit und Schnelligkeit) auf ein bestmöglich zu fördern, gibt es bei uns inner-halb des Stundenplanes folgende Beson¬derheiten:

    -    Stützunterricht in den Kernfächern

    -    Hausaufgabenbetreuung im Silentium nach dem regulären Unterricht

    -    Förderung und Differenzierung

    Über die im Unterricht durchgeführte Binnendifferenzierung hinaus wer-den die Schülerinnen, bei denen die Fachlehrer Lernprobleme feststel¬len, in einer zusätzlichen Wochenstunde klassenübergreifend gefördert. Die Fördermaßnahme findet nach dem regulären Unter¬richt in der 7. Stunde statt. Zu dieser Maßnahme werden die Kinder für einen Block von 6 Wochen von ihren Eltern verbindlich angemel¬det. Lernproblem und Fördersituation sind also direkt aufeinander bezo¬gen, und es ist das Ziel, innerhalb kürzester Zeit die festgestell¬ten Mängel zu beheben.


2.4    Silentium bis 15.50 Uhr

    Eine wichtige Säule im Leben unserer Schule stellt das Silentium als Haus-aufgaben- und Freizeitbetreuung dar. Es ist eine Einrichtung, an der alle Schülerinnen freiwillig teilnehmen können. Im Rahmen dieses Angebotes sollen nicht nur Unterrichtsinhalte aufgearbeitet und selbstständiges Ler-nen und Arbeiten eingeübt werden, sondern vor allem auch soziales Verhalten durch gegenseitige Hilfe beim Lernen und in der Freizeit. Die Arbeit im Silentium fördert auch die Zusammenarbeit der Lehrer/Betreuer und das Gespräch mit den Eltern.

Das Silentium garantiert Hausaufgaben- und/oder Freizeitbetreuung von Montag bis Donnerstag an jedem Schultag von 12.15 Uhr bis 15.50 Uhr.
Also immer direkt nach dem Unterricht.
Mittagessen um 13.00 Uhr
Hausaufgabenphase 1: 13.25  (13.40 Uhr) – 14.55 Uhr
Hausaufgabenphase 2: 15.00 – 15.45 Uhr
Freizeitbetreuung 1: 12.15 – 13.00 Uhr
Freizeitbetreuung 2: 15.00 – 15.45 Uhr
Beratungszeiten nach Absprache

Die Hausaufgaben werden nach Möglichkeit durch Fachlehrer der Schule betreut. Aber auch Honorarkräfte von außerhalb sind im Einsatz.
Die Freizeitbetreuung und die Beratung werden durch eine Sozialpäda-gogin gewährleistet.


2.5    Differenzierungsangebote, hier v.a. Schulversuch „Wirtschaftskunde an
    Realschulen“

    Die Schülerinnen wählen im Einver¬ständnis mit den Erziehungsberechtig-ten einen Neigungsschwerpunkt und für die Kl. 7, 8, 9 und 10 ein zusätzli-ches Wahlpflichtfach.

    Die Schülerinnen wählen für die Jahrgänge 8, 9 und 10 einen der Nei-gungs¬schwerpunkte aus. Das im Neigungsschwerpunkt gewählte Fach wird mit 3 bis 4 Wochenstunden unterrichtet und ist Klassenarbeitsfach. Neigungsschwerpunkte sind

        - Französisch oder (Sozial- und) Wirtschaftskunde oder
          Kunst oder Biologie oder
          (Sozial- und) Wirtschaftskunde

    Das Ministerium für Schule und Weiterbildung hat an den Realschulen des Landes Nordrhein-Westfalen mit Beginn des Schuljahres 2010/2011 einen Modellversuch „Wirtschaft an Realschulen“ gestartet. 70 Schulen nehmen teil, darunter auch die St. Ursula-Schule.

    Ziel des Faches Wirtschaft an Realschulen (die Schule nimmt an einem Schulversuch teil) ist es, ein alltagstaugliches Wis¬sen über Wirtschaft im Sinne von Allgemeinbildung zu vermitteln und ein finanzielles „Analpha-betentum“ bei unseren Schülerinnen zu vermeiden, denn ökonomische Grundkenntnisse müssen vor allen Dingen in einer Phase von Wirtschafts- und Finanzkrisen vermittelt wer¬den.


2.6    Gesundheitserziehung

    Gesundes Essen in der Schule

    Seit einigen Jahren beobachten Mediziner und Politiker besorgt den sich verändernden Gesundheitszustand von Kindern und Jugendli¬chen. Die veränderten Lebensbedingungen unserer Wohlstandsgesell¬schaft führen immer häufiger und früher zu Übergewicht und den da¬mit verbundenen Folgeproblemen wie Knie- und Bandscheibenbe¬schwerden, Herz- und Kreislaufkrankheiten und Diabetes. Konsequen¬terweise wird damit an un-serer Schule als Vorbeugung bereits im Schulunterricht an¬fangen.

2.7    Hauswirtschaft in Kl. 9 und 10 in Ergänzungsstunden

    Der Unterricht im Fach Hauswirtschaft trägt dazu bei, dass Jugend¬liche auf den Start im eigenen Haushalt vorbereitet werden und die not¬wen-digen Fähigkeiten und Fertigkeiten erwerben, damit sie die im Haus¬halt anfallenden Aufgaben bewältigen können und nicht „Schiffbruch“ erlei-den.


2.8    Öffnung von Unterricht durch fächerübergreifendes Lernen und
    Projektunterricht

    Die Notwendigkeit zu fächerübergreifendem, vernetz¬tem Unterricht und Unterricht in Projektform ergibt sich aus der Tatsache, dass praktisches Handeln zunehmend durch ganzheitliche Entscheidungsprozesse be-stimmt wird.

    Im Mittelpunkt des schulischen Lernens steht nicht ein einzelnes Fach, son¬dern die umfassende Orientie¬rung durch vernetztes Lernen.


2.9    Berufswahlvorbereitung (BWV)

    An unserer Schule werden die Mädchen unterrichtlich (Lebensläufe und Bewerbungsschreiben in deutscher und englischer Sprache) und außer-unterrich¬t¬lich auf das Berufsleben vorbereitet. Neben der Ver¬mitt¬lung grundlegender Kenntnisse werden sie darüber hinaus über Bil¬dungswege und Abschlüsse informiert. Dabei soll das Interesse auch an frauenuntypi-schen Berufen geweckt werden, um vor dem Hinter¬grund des sich wan-delnden Frauenbildes zu einer Erweiterung des Berufsspekt¬rums zu kom-men.

    Angeboten werden:

    -    3 Praktika
    -    Eignungstests bei fremden Prüfern
    -    simulierte Vorstellungsgespräche in den Rathäusern
    -    Assessment-Center bei fremden Instituten

2.10.    Beratung

2.10.1 Elternsprechtage

    Der erste Elternsprechtag findet im 1. Schulhalbjahr, und zwar Ende Novem¬ber/Anfang Dezember statt, um die Situation zu Beginn des Schuljahres zu besprechen und um auf bereits aufgetretene Schwie¬rig-kei¬ten hinzuweisen.

    Der Termin des Elternsprechtages im 2. Halbjahr richtet sich nach dem Zeitpunkt der Monita.

2.10.2 Prävention und Beratung in Konfliktsituationen

    Gewalt- und Suchtprävention sind fester Bestandteil unserer Erziehungs-arbeit.

3.    Schulpastoral


    Schulpastorales Handeln unterstützt aus dem christlichen Glauben her-aus die ganzheitliche Erziehung und prägt so das Schulleben mit. Ihr besonderes Anliegen ist es, bei uns eine Schulkultur zu schaffen und zu gestalten, in der der Geist des Evangeliums lebendig ist.

    Schulpastorales Handeln konkretisiert sich auf verschiedene Art:


3.1    Menschen im Lebensraum Schule begleiten.

    Selbstverständlich ist es allen Lehrpersonen, bedarfsorientiert Schülerin-nen und Eltern zu beraten und zu begleiten. Im Vordergrund steht dabei die Arbeit mit Einzelnen und Gruppen im Konfliktfall.


3.2    Gottesdienstliche bzw. spirituelle Angebote an der Schule gestalten.

    Zum festen Bestandteil unseres Schullebens gehört der gemeinsame Got-tesdienst mit allen Schülerinnen und Lehrpersonen als Gast in der Aukirche in Monschau. Wir feiern Gottesdienst zu besonderen Anlässen, wie z.B. zur Begrüßung der neuen Schülerinnen am Beginn des Schuljah-res, zur Entlassfeier oder zur Ausgabe der Zeugnisse.
    Diese Gottesdienste strukturieren das Schuljahr, betonen die Besonder-heit des jeweiligen Anlasses und unterstützen das Zusammengehörig-keitsgefühl der Schulgemeinde.
    Der enge Kontakt zur Pfarrgemeinde und die aktive Beteiligung von Schüle¬rinnen an der Gestaltung des Gottesdiens¬tes gehören fest zum Konzept.
    Neben diesen gemeinsamen Gottesdiensten feiern wir Stufen- bzw. Klas-sengottesdienste in der „Alten Pfarrkirche“ in Monschau oder im Mehr-zweckraum unserer Schule. Diese Gottesdienste sind entweder eine Eucharistiefeier, von Geistlichen aus den umliegenden Gemeinden zelebriert, oder eine Wort-Gottes-Feier.
    Diese Gottesdienste geben Anregungen, sich mit speziellen Fragen des jeweiligen Lebensabschnitts der Schülerinnen zu beschäftigen. So wird deutlich, welche Bedeutung ein Gottesdienst für den einzelnen Men-schen haben kann.

4.    Außerunterrichtliches Angebot


4.1    Arbeitsgemeinschaften

    Arbeitsgemeinschaften sind ein fester Bestandteil unseres Schullebens. Sie erfreuen sich bei Schülerinnen und LehrerInnen gleicher¬maßen gro¬ßer Beliebtheit und sind freiwillige Unterrichtsveranstaltungen, die einer Jahr-gangsstufe oder auch jahrgangsübergreifend angeboten werden.

    Die Teilnahme an einer Arbeitsgemeinschaft wird auf dem Zeugnis quali-fizierend vermerkt. Hat sich eine Schülerin für eine Arbeitsgemeinschaft angemeldet, so ist die Teilnahme - wenigstens für ein Schuljahr - in aller Regel verpflich¬tend.

    Das Angebot an Arbeitsgemeinschaften umfasst an unserer Schule so-wohl den
-    musisch-künstlerischen Bereich, z.B. Musik-AG, Thea¬ter-AG und Textil-AG
-    den Bereich Sport, z.B. Jazztanz-AG und Fußball-AG.
-    Es gibt aber auch eine Computer-AG und
-    Angleichungskurse in den Hauptfächern für Schüle¬rinnen, z.B. Litera-tur-AG, die eine weiterführende Schule besuchen wollen.


4.2    Schulfahrten und Exkursionen

    Schulfahrten und Exkursionen ergänzen die Arbeit in der Schule. Zum einen werden Unterrichtsinhalte besser veranschaulicht und damit ein-prägsamer vermittelt, zum anderen wird bei allen Beteiligten der Sinn für die Gemeinschaft gefördert.

    Eintägige Fahrten

    In den Klassen 5, 7, 8 und 9 können während des Schuljahres eine oder mehrere Tagesfahrten durchgeführt werden. Die Ziele liegen vor¬wiegend in der näheren Umgebung.

    Mehrtägige Fahrten

    Die Schülerinnen der Klasse 6 fahren am Ende des Schuljahres für drei Tage in eine nahe gelegene Jugendherberge. Eine zweite mehr¬tä¬gige Reise (6 - 8 Tage) findet zu Beginn des 10. Schuljahres statt.

    Exkursionen in Geschichte bzw. einer Arbeitsgemeinschaft

    Besuch Gedenkstätte    Weimar:    Konzentrationslager Buchenwald
            Berlin:    Holocaustmahnmal, Berliner Mauer,
                Topografie des Terrors
            Potsdam:    Stasigefängnis „Lindenstraße“
            Aachen:    Zug der Erinnerung



4.3    Kooperationsschule FVM
Verbundsystem von St. Ursula-Schule und dem Fußballverband Mittel-rhein zur Förderung des Fußballs in Unterricht und außerunterrichtlichen Schulsportangeboten

    Präambel
    Schule und Fußball sind zwei starke Partner, um Kindern und Jugendli-chen in einer zunehmend bewegungsarmen Umwelt Anreize für die Ent-wicklung körperlicher Fähigkeiten zu geben.

    Die Schule als Ort, an dem Schülerinnen einen Großteil ihrer Zeit verbrin-gen, und Fußball als motivierende Ballsportart im Team sind ideale Part-ner zur Vermittlung gesundheitsfördernder Bewegungsangebote sowie bedeu¬tender Sozialkompetenzen.

Mit dem Abschluss des Partnerschaftsabkommens unter dem Titel „FVM-Kooperationsschule“ setzen sich die beteiligten Parteien zum Ziel, gemeinschaftlich ein qualitativ und quantitativ verbessertes Bewegungs¬angebot mit der Zielsportart Fußball an der Schule durchzuführen.

6.    Öffnung von Schule


6.1    Verein der Freunde und Förderer

    Der Freundeskreis unterstützt die Arbeit unserer Schule.

    Die Mitgliederbeiträge werden unterschiedlich eingezahlt, die Verwal-tung des Freundeskreises erhält von der Elternhilfe pro Schülerin 120 € jährlich zur Verfügung gestellt.

    Die Mitgliederbeiträge unterstützen Schülerinnen und deren Eltern und die Schule. So werden hiervon etwa Klassenfahrten, neue Unterrichts-räume oder Sportgeräte finanziert.

    Eine weitere wichtige Funktion des Freundeskreises ist die Trägerschaft des Silentiums. Auch die Einnahmen und Ausgaben des Silentiums ver-waltet somit der Freundeskreis.


5.2    Presse

    Die Zusammenarbeit zwischen Schule und Presse gewährleistet, dass die Schule positiv in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rückt und damit der Kontakt zwischen öffentlichem und schulischem Leben zum Wohle der Schülerinnen hergestellt wird.


5.3    Kontakte zu Betrieben, Behörden und Vereinen

    Sehr intensiver Kontakt besteht zu Sport-, Musik- und Theatervereinen, der Sparkasse Aachen, der Firma Weiss Druck und den Verwaltungen und Kommunen.
 
INHALTSVERZEICHNIS


1.    Leitbild


2.    Konkretisierung der besonderen Zielsetzung an unserer
    Schule

    2.1    Aufnahme der neuen Schülerinnen

    2.2    Betreuung und Beratung in der Erprobungsstufe in Zusammen-
        arbeit mit den Erziehungsberechtigten und den Grundschulen

    2.3    Besondere Fördermaßnahmen
    2.2.1    Lern- und SozialKompetenz erwerben und erwachsen werden
        und eigenverantwortlich arbeiten
    2.2.2    Leistungsförderung durch Förderbüros

    2.4    Silentium bis 15.50 Uhr

    2.5    Differenzierungsangebote

    2.6    Gesundheitserziehung

    2.7    Hauswirtschaft in Kl. 9 und 10 in Ergänzungsstunden

    2.8    Öffnung von Unterricht durch fächerübergreifendes Lernen und
        Projektunterricht

    2.9    Berufswahlvorbereitung (BWV)
 
    2.10    Beratung
    2.10.1    Elternsprechtage
    2.10.2    Prävention und Beratung in Konfliktsituationen


3.    Schulpastoral

    3.1        Menschen im Lebensraum Schule begleiten.

    3.2        Gottesdienstliche bzw. spirituelle Angebote an der Schule
            gestalten.


4.    Außerunterrichtliches Angebot

    4.1    Arbeitsgemeinschaften

    4.2    Schulfahrten und Exkursionen

    4.3    Kooperationsschule FVM
        Verbundsystem von St. Ursula-Schule und dem Fußballverband
        Mittelrhein zur Förderung des Fußballs in Unterricht und außer-
        unterrichtlichen Schulsportangeboten


5.    Öffnung von Schule

    5.1    Verein der Freunde und Förderer

    5.2    Presse

5.3    Kontakte zu Betrieben, Behörden und Vereinen


6.    Anhang

6.1    Unsere Patronin

Am 25.11.1535 gründete Angela Merici den Orden der Ursulinen.
    Sie wollte helfen und dazu beitragen, Menschen für Christus zu gewin-nen.

    1532 wählte sie 12 geeignete „Jüngerinnen“ zur Mitarbeit aus. Am 25.11.1535 gründete sie ihre „Companie“, deren Mitglieder sich verpflich-teten, nach dem Wahlspruch zu leben:
    „Die eigene Heiligung zu erstreben, sich der religiösen Belehrung und Er-ziehung der weiblichen Jugend sowie anderen Werken der christlichen Barmherzigkeit zu widmen“.
    Sie wohnten in ihren Familien, verbunden durch die von Angela geschaf-fene Zentralleitung.
    Zur Patronin der neuen Gesellschaft wählten sie die Heilige Ursula.

    Sehr bald wurden die Ursulinen von Brescia in andere Städte gerufen. Am 09.06.1544 bestätigte Papst Paul III. „den freien Verein für die Erzie¬hung der weiblichen Jugend“. So vollzog sich der erste Schritt zur Um¬wand¬lung in einen förmlichen Orden, der mit der Zeit die ganze Welt um¬span¬nen sollte.


6.2     Chronik der Schule

    Unter Leitung des Ursulinenordens

    Im Jahr 1709 fragten Pfarrer Quirin Breuer und Schultheiß Johann Wilhelm Brewer aus Monschau in Düren an, ob der dort ansässige Orden der Ursulinen an einem Tochterkloster in Monschau interessiert sei. Sie erhiel-ten eine zustimmende Antwort.

    Am 4. August 1710 genehmigte der Landesherr Jan Wellem die Neugrün-dung der Ursulinen.

    Am 12. September 1710 gab der Erzbischof die Erlaubnis.

    Der 1715 dennoch begonnene Bau konnte 1718 vollendet werden. Es ist das heute noch „Ursulinenkloster“ genannte Bruchsteingebäude in der Laufenstraße, in dem heute die Sparkasse untergebracht ist.
 
    Die Schule unter Leitung von Franz-Peter Müsch
    - und die Schülerzahl steigt stetig -

    1982        … 279 Schülerinnen. In diesem Jahr haben sich lediglich 29 Schülerinnen angemeldet, sodass nur eine Klasse gebildet werden kann. Als Konsequenz daraus beginnt die neue Silentiumsleiterin Christel Schütt-Müller mit nur 27 Schülerin-nen.

        Es erfolgen große bauliche Veränderungen im Treppenhaus Haupteingang: Eine Verbindung zum Dachgeschoss wird hergestellt, um in die Räume im Dachgeschoss (Biologie¬saal, Textilraum, Kunstraum und Mehrzweckraum) zu gelangen.

    1983    Franz-Peter Müsch wird mit 32 Jahren jüngster Schulleiter in NRW als Nach¬folger von Peter Feja.

    1985    St. Ursula feiert aus Anlass des 275-jährigen Bestehens der Schule ein großes Fest mit einem Ehemaligentreffen.

        Bischof Hemmerle, Landrat Weiß und der damalige Stadt-direktor Etschenberg halten die Festreden beim Schulfest.

        Die Schülerzahlen steigen stetig (bis 2009).

    2010    Ende Mai findet 3 Tage lang ein rauschendes Schulfest zur 300-Jahr-Feier statt.
        Die Schule besteht seit 1710.

    301 Jahre St. Ursula sind ein Meilenstein, aber noch lange nicht die Endsta¬tion, da wir für Mädchen mit unseren Bildungs- aber auch Erzie-hungsangeboten von 7.30 bis 16.00 Uhr eine echte Alternative zu jedwe-den Schulformen und Schulsystemen, die in Zukunft kommen (könnten), darstellen werden.