Schulprogramm 2013


SCHULPROGRAMM der Bischöflichen Mädchenrealschule St. Ursula, Monschau

Stand: März 2013

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INHALTSVERZEICHNIS

  • 1. Leibild
  • 1.1 Wertschätzung
  • 1.2 Eigenverantwortung
  • 1.3 Erziehungsgemeinschaft
  • 1.4 Glaubensgemeinschaft
  • 2. Konkretisierung der besonderen Zielsetzung unserer Schule
  • 3. Allgemeine Grundsätze
    • 3.1. Hausordnung
    • 3.2. Anti-Mobbing-Vereinbarung
  • 4. Unterreicht in den Klassen 5 bis 10
  • 5. Födern und Fordern
  • 6. Silentium = Betreuung am Nachmittag als Angebot
  • 7. Arbeitsgemeinschaften und Projekte
    • 7.1 Arbeitsgemeinschaften
    • 7.2 Projekte
  • 8. Öffnung von Schule
    • 8.1. Verein der Freunde und Förderer
    • 8.2. Presse
    • 8.3. Kontakte zu Betrieben, Behörden und Vereinen
  • 9. Visionen unserer Schülerinnen für die nächsten 2 Jahre (von Schülerinnen verfasst)
    • 9.1 Noch christlicheres Leben
    • 9.2 Noch nachhaltierer Umgang mit der Umwelt
    • 9.3 Noch mehr Vorbereitung auf das Leben nach der Schule
    • 9.4 Noch gesünder leben
    • 9.5 Noch mehr Gemeinschaft stärken auf dem Weg zu inklusiven Schule
  • 10. Evalutation des Schulprogramms
  • 11. Anlagen (Anti-Mobbing-Übereinkuntf und Evaluationsbögen für Schülerinnen, Eltern und Lehrpersonen


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1. Leitbild


Die bischöfliche Mädchen Realschule St. Ursula Monschau ist als Schule des Bistums Aachen in der Tradition der Ursulinen ein Ort des Lernens und Arbeitens sowie ein Lebensraum, in dem der Geist des Evangeliums lebendig wird und bleibt. So kann deutlich werden, dass die Botschaft Jesu eine große Chance bietet, das Leben in Fülle zu gestalten.


Angela Merici, die Gründerin der „Gesellschaft der Hl. Ursula“, erkannte sehr früh die Notwendigkeit einer umfassenden Bildung und Erziehung von Frauen für das Wohlergehen der Familien und der Gesellschaft. Ziel der daraus entstandenen „Gemeinschaft der Ursulinen“ war, einander im religiösen Leben zu stärken und durch die Lebensführung andere zum Leben nach dem Evangelium zu ermutigen.


Das katholische Profil unserer Schule


ist geprägt durch das gemeinsame Bekenntnis zum katholischen Glauben und „stützt sich auf die Grundpfeiler Wertschät¬zung, Eigenverantwortung sowie Erziehungs- und Glaubensgemeinschaft...“ Diese basieren auch auf den Qualitätskriterien der Deutschen Bischofs¬konferenz vom 31. Mai 2009 – siehe Präambel.
Dies gelingt in enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit zwischen Eltern, Schülerinnen und LehrerInnen.


  • 1.1 Wertschätzung


Schülerinnen, Eltern und Lehrpersonen teilen die Grundüberzeugung von der personalen Würde des von Gott geschaffenen Menschen. Diese Grundüberzeugung zeigt sich in einer wertschätzenden Haltung gegen-über den Mitmenschen und der Welt. Unsere 10- bis 16-jährigen Schüle-rinnen sollen befähigt werden, ein selbstständiges, eigenverantwortliches Leben in der Gemeinschaft mit anderen und in lebendigem Kontakt zu Gott zu führen.

Wir wollen eine Kultur des respektvollen und wertschätzenden Miteinan-ders von LehrerInnen, Schülerinnen und Eltern verwirklichen, in der insbesondere folgende Werte und Tugenden beachtet und gepflegt werden.

  • Ehrlichkeit und Kritikfähigkeit,
  • Hilfsbereitschaft und Mitgefühl,
  • Verständnis füreinander,
  • Offenheit,
  • Aufrichtige Freundlichkeit und Höflichkeit,
  • Vorbildfunktion und Akzeptanz,
  • Toleranz und Gerechtigkeit,
  • Selbstständigkeit,
  • Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen.

Konkret zeigt sich die von uns gewünschte Haltung, wenn wir achtsam miteinander umgehen, unsere Belastungsgrenzen und die anderer Menschen wahrnehmen und akzeptieren, wir selber Verantwortung übernehmen, aber diese auch an andere abgeben können, Schülerinnen selbstständig und leistungsbereit arbeiten, niemand wegsieht, wenn Unrecht geschieht, alltägliche und besondere herausragende Leistungen wahrgenommen und wertgeschätzt werden und das persönliche Gespräch immer wieder gesucht wird.


  • 1.2 Eigenverantwortung


Damit wir unsere Mädchen zu mündigen jungen Frauen erziehen und bilden können, ist unsere Schule keine bloße „Lernanstalt“. Sie ist ein lebendiger Lebensraum, in dem Glaube, Kultur, Leben, tradierte und gesellschaftlich anerkannte Werte, Wissen und Handeln eine Einheit bil¬den und sich durchdringen. Wir pflegen eine Schulkultur, die von christ¬licher Nächstenliebe geprägt ist und die den Menschen, der Gott und seine Schöpfung achtet, in all seinen von Gott gewollten guten Anlagen fördert.

Der Schulalltag ist ausgerichtet nach folgenden Leitlinien:

  • Lehrpersonen sind Vorbilder für die Schülerinnen
  • Lehrpersonen motivieren Schülerinnen zu guten Leistungen und sind Ansprechpartner für sie
  • Lehrpersonen und Schülerinnen sehen nicht weg, sondern mischen sich couragiert ein
  • Schülerinnen verhalten sich fair gegenüber Mitschülerinnen und sind respektvoll im Umgang mit den Lehrpersonen
  • Schülerinnen zeigen engagierten Arbeitseinsatz gemäß ihrer Leistungsfähigkeit
  • Schülerinnen, die Probleme haben, können mit Verständnis und Hilfe durch alle an der Schule tätigen LehrerInnen und MitarbeiterInnen rechnen
  • Schülerinnen, Eltern und Lehrpersonen identifizieren sich mit den Zielsetzungen der Schule


Konkret zeigt sich die Eigenverantwortung beispielhaft, wenn alle sich fair und verantwortungsvoll gegenüber den Mitschülerinnen und LehrerInnen verhalten, engagiert und motiviert gearbeitet wird, verantwortungsvoll mit Sachgegenständen umgegangen wird, Leistung als positiv angese¬hen wird und das Schulgebäude und –gelände durch die Gestaltung der darin arbeitenden Schülerinnen und Lehrpersonen zu einem angenehmen Lebensraum wird.


  • 1.3 Erziehungsgemeinschaft

Aus dem personalen christlichen Bildungs- und Erziehungsbegriff ergibt sich das Verständnis der Erziehungsgemeinschaft von Eltern, Lehrperso-nen und Schülerinnen. Diese kann nur gelingen, wenn die Kommunika¬tion unter allen beteiligten Personen gelingt.


    Wir sind eine Realschule für Mädchen, die

  • als bischöfliche Schule Hilfen geben will für ein Leben in christlichem Glauben
  • durch individuelle und selbstbestimmte Unterrichtsgestaltung, die Kenntnisse und Fähigkeiten vermitteln will, die nach dem heutigen Stand des Wissens und der schulischen Entwicklung für das Leben in unserer Gesellschaft notwendig sind
  • eine ganzheitliche Erziehung anbietet, die der Entfaltung aller Kräfte des Menschen dient.


    Wir als Schule

  • stellen an die Schülerinnen unserer Schule hohe Erwartungen
  • lassen die Schülerinnen Lernprozesse aktiv gestalten
  • setzen LehrerInnen und anderes Schulpersonal kreativ und flexibel ein
  • unterstützen verschiedene Lernwege und Lernstile individuell
  • setzen moderne Technologien zur Unterstützung von Lernprozessen ein.

Die Lehrpersonen unserer Schule begleiten die Schülerinnen und unter-stützen sie, selbstständig und kooperativ zu lernen.

Erziehungsgemeinschaft bedeutet unter anderem auch eine Streitkultur zu entwickeln, in der Standpunkte klar, aber auch kompromissbereit vertreten werden, das persönliche Gespräch gesucht wird, Beschlüsse eingehalten, respektvoller und toleranter Umgang miteinander angestrebt sowie Kritikfähigkeit und Teamgeist ausgebildet werden.


  • 1.4 Glaubensgemeinschaft

Begründet durch den christlichen Erziehungsauftrag verstehen wir das Zusammenleben unserer Schule als eine Gemeinschaft von Menschen, die nach Orientierung suchen. Im Unterricht werden die unterschied-lichsten Fragen des Lebens angesprochen, diskutiert und Antworten vor-gestellt. Darüber hinaus wird der Schulalltag geprägt durch unseren gemeinsamen Glauben.


Konkret bedeutet Glaubensgemeinschaft:

  • Beginn des Schulalltages mit einem Morgengebet/ einer Meditation
  • Gottesdienste in den Jahrgangsstufen und/oder die gemeinsamen Gottesdienste an besonderen Tagen des Schuljahres
  • Zeiten der Ruhe (z.B. Atempausen in der Advents- und Fastenzeit)
  • Tage der Orientierung, Schulabschlussseminare, Fahrten nach Taizé
  • Zusammenarbeit mit den GdGs und der kirchlichen Jugendarbeit.


2. Konkretisierung der besonderen Zielsetzungen unserer Schule


Jahrgangsstufe 5 und 6 – Das Lernen von Methoden spielt an unserer Schule eine große Rolle. Es finden zwei Methodentage in den Jahrgangsstufen 5 und 6, also insgesamt 4 statt. Dabei werden zunächst Arbeitstechniken vermittelt, die allen den Übergang von zurzeit 18 Grundschulen auf unsere Realschule erleichtern.

Die Schülerinnen werden je einmal zu Beginn eines jeden Halbjahres, also insgesamt viermal, an einem Methodentraining, das jeweils an einem Schulvormittag stattfindet, auf selbstständiges und eigenverantwortliches Lernen vorbereitet. Dabei werden Verhaltensweisen und Lerntechniken vermittelt, die für Einzelarbeit, Partnerarbeit und Gruppenarbeit notwendig sind. Durchgeführt werden diese Maßnahmen nach Absprache in den Jahrgangsstufenkonferenzen. Die gelernten Techniken werden regelmäßig im Regelunterricht aller Fächer eingesetzt.

Jahrgangsstufe 7 – Beim Thema „Moderne Medien“ wird der Umgang mit Word, Power Point und Excel geübt. Darüber hinaus werden auch Gefahren im Umgang mit modernen Medien vermittelt. Diese Module werden von Lehrpersonen unterrichtet, die auf dem jeweiligen Gebiet Experten geworden sind.

Jahrgangsstufe 8, 9 und 10 – Für die Berufswahlvorbereitung bzw. für Schulen der Sekundarstufe II ist das Vortragen von Ergebnissen vor einer Gruppe von Zuhörern wichtig und wird ab Kl. 8 eingeübt und konkret an-gewandt. Die Schülerinnen der Kl. 8 und 9 nehmen alle an 3 Praktika teil. Das erste 2-wöchige Praktikum der Kl. 8 wird in handwerklichen Berufen bei der IHK durchgeführt. Das zweite ist ein 2-wöchiges Schülerbetriebs-praktikum vor den Herbstferien in Kl. 9. Das dritte ist ein mindestens 5-tägiges Sozialpraktikum vor bzw. in den Osterferien in der Kl. 9 in einem Altenheim, einem Krankenhaus oder einer KiTa-Einrichtung oder einer vergleichbaren Institution.

3. Allgemeine Grundsätze


  • 3.1 Hausordnung

Das Zusammenleben wird in einer Hausordnung konkretisiert. Diese wird zu Beginn eines jeden Schuljahres in den Klassen thematisiert. Wir sind eine christliche Schule. Daher legen wir Wert darauf, dass Schülerinnen, Lehrpersonen und Eltern sowie Schulpersonal im Sinne christlicher Grundwerte zusammenarbeiten. Handlungen und Äußerungen, die dagegen verstoßen oder die seelische und körperliche Unversehrtheit anderer Personen gefährden oder beeinträchtigen, werden nicht hingenommen.

Schule ist Ort des Lehrens und Lernens. Alle sind verpflichtet mitzuar-beiten, die erforderlichen Aufgaben zu erledigen und einander zu unterstützen. Starke tragen Verantwortung für Schwächere, Ältere für Jüngere und jeder für die Gemeinschaft. Eltern unterstützen die Erziehungsarbeit der Schule und sind mitverantwortlich für das Verhalten ihrer Kinder in der Schule.


  • 3.2 Anti-Mobbing-Vereinbarung

Es gibt eine Anti-Mobbing-Vereinbarung. Sie steht im Schultagebuch.

Mit Mobbing sind nicht einmalige Streitereien zwischen Schülerinnen gemeint. Als Mobberinnen gelten Schülerinnen, die Mitschülerinnen tyrannisieren, erpressen, nötigen, unter Druck setzen, und zwar systematisch und andauernd auf eine Weise, die dem Opfer keine Chance mehr lässt sich zu wehren.

Das Opfer wird, so weit das möglich ist, von der Schule geschützt und gestärkt. Betroffene Schülerinnen können sich mit der Bitte um Hilfe an andere wenden, denn sie wissen, dass Mobbing an der Schule keinesfalls geduldet wird und dass Opfer geschützt und gestärkt werden.

Bei Verstößen gegen die Hausordnung und die Anti-Mobbing-Übereinkunft kommen zunächst erzieherische Maßnahmen zur Anwendung. Diese sind vor allem Wiedergutmachung und Übernahme von Sonderdiensten.

4. Unterricht in den Kl. 5 bis 10

Die Veränderung zum kompetenzorientierten Unterricht hin wird oft mit der Beschreibung „vom Wissen zum Können“ skizziert. Nicht das Pauken isolierten Faktenwissens erfolgt im Unterricht, sondern die Schülerinnen werden angehalten aktiv und selbstständig zu arbeiten.

Alle Fächer der Stundentafel werden mit mindestens der vorgegebenen Stundenzahl für Realschulen im 60-Minuten-Takt unterrichtet gemäß der geltenden Kernlehrpläne und der Schulcurricula.

GesundheitsErZiehung und HausWirtschaft in Ergänzungsstunden

Die veränderten Lebensbedingungen unserer Wohlstandsgesellschaft führen immer häufiger und früher zu Übergewicht und den damit verbundenen Folgeproblemen wie Knie- und Bandscheibenbeschwerden, Herz- und Kreislaufkrankheiten und Diabetes. Konsequenterweise wird damit an unserer Schule als Vorbeugung bereits im Schulunterricht angefangen. Die in der Schule angebotenen Speisen und Getränke richten sich nach den Vorgaben für gesunde Ernährung.


Der Unterricht im Fach Hauswirtschaft in Kl. 9 und 10 trägt dazu bei, dass Jugendliche auf den Start im eigenen Haushalt vorbereitet werden und die notwendigen Fähigkeiten und Fertigkeiten erwerben und die im Alltag anfallenden Aufgaben bewältigen können.


Bei einer Evaluation sprachen sich fast 100 % unserer Schülerinnen für die Fortführung dieses Ergänzungsunterrichtes bzw. sogar die Erhöhung des zeitlichen Umfanges aus.

5. Fördern und Fordern

Um jeder Schülerin in ihrem individuellen Lernprozess gerecht zu werden, ist es notwendig, jede einzelne nach ihren Möglichkeiten und Lern-voraussetzungen zu fördern bzw. zu fordern. Dabei bietet der jeweilige Leistungs- und Entwicklungsstand die Grundlage für das Angebot von leistungsdifferenzierendem Arbeitsmaterial.

Individualisierung und Differenzierung finden an unserer Schule grundsätzlich in allen Fächern im regulären Unterricht statt.


Förderbüro

Zusätzliche Maßnahmen zur Unterstützung von Lernentwicklungsprozessen erfolgen im Förderbüro.

  • 1. Förderung von leistungsschwachen Schülerinnen.

    Mädchen, die Leistungsdefizite haben, evtl. bedingt durch deren Arbeitshaltung, Lernstress, Zeitdruck, krankheitsbedingte Ausfallzeiten oder schwierige Lebenssituationen, können auf Empfehlung des Fachlehrers die Angebote des Förderbüros in Deutsch, Englisch, Mathematik und Französisch in Anspruch nehmen. Zurzeit besteht das Angebot für die Kl. 5, 6, 8 und 9. Die Förderung wird von Fachlehrern durchgeführt und umfasst in der Regel einen Zeitraum von 6 bis 8 Stunden mit jeweils 1 Stunde pro Woche nach dem regulären Unter-richt. Die Eltern melden dazu ihre Tochter verbindlich an. Nach Beendigung der Maßnahme erhalten Eltern und Schülerin eine schrift-liche Information über den Lernzuwachs.

  • 2. Förderung von begabten Schülerinnen.

    Das Angebot besteht hier zurzeit für das Fach Deutsch in den Jahr-gangsstufen 5 und 10, soll jedoch mit der Zeit für alle Jahrgänge aus-gebaut werden. Leistungsstarken Schülerinnen wird die Möglichkeit eröffnet, nach ihren Begabungen individuell gefordert zu werden.

  • Klasse 5

    Nach Maßgabe der spezifischen Bedingungen der Schülerinnen, die sich hier auf Empfehlung des Fachlehrers auf freiwilliger Basis anmel-den, ebenfalls für einen Zeitraum von 6 bis 8 Stunden, werden die unterschiedlichsten Materialien zur Verfügung gestellt, um den Mäd-chen eine breitgefächerte Unterstützung des eigenen Lernprozesses zu bieten.

  • Klasse 10

    Speziell für begabte und interessierte Schülerinnen der Kl. 10 wird eine „Literatur-Arbeitsgemeinschaft“ angeboten. Die Inhalte sind auf den Lehrplan der gymnasialen Oberstufe abge-stimmt und bereiten die Schülerinnen auf den Deutschunterricht des Gymnasiums vor. Auch Schülerinnen, die nicht zum Gymnasium wechseln möchten, bietet die AG eine anspruchsvolle Ergänzung des regulären Deutschunterrichts.

6. Silentium = Betreuung am Nachmittag als Angebot

Eine wichtige Säule im Leben unserer Schule stellt das Silentium als Haus-aufgabenbetreuung und Freizeitgestaltung dar. Es ist eine Einrichtung, an der alle Schülerinnen freiwillig teilnehmen können. Im Rahmen dieses Angebotes werden nicht nur Hausaufgaben angefertigt und selbstständiges Lernen und Arbeiten eingeübt, vielmehr lernen die Schülerinnen auch soziales Verhalten. Durch gegenseitige Hilfe beim Lernen und die gemeinsame Gestaltung der Freizeit födern wir dies. Die Arbeit im Silentium fördert auch die Zusammenarbeit der Lehrpersonen und deren regelmäßigen Austausch mit den Silentiumsbetreuerinnen.

Das Silentium findet montags bis donnerstags an jedem Schultag nach dem Unterricht statt und beginnt mit einer Pause und einem gemeinsamen Mittagessen.

Die Beaufsichtigung bei der Mahlzeit erfolgt durch Lehrpersonen bzw. das Silentiumspersonal. Nach dem Essen – ca. 1 Stunde nach Unterrichtsschluss – beginnen die Schülerinnen der 5. Klassen mit der Anfertigung der Hausaufgaben unter Anleitung, zu der sie mindestens 1 ½ Stunden, also bis 15.00 Uhr, Zeit haben. Wer länger braucht bzw. noch zusätzliche Übungsmaterialien bearbeiten möchte, kann bis 15.45 Uhr in der Schule bleiben.

Die Schülerinnen der Kl. 6 bis 10, die länger Unterricht haben, erhalten nach Unterrichtsschluss Gelegenheit zu einer sogenannten Workout-Phase, in der sie unter Anleitung einer Sportlehrerin sich sportlich betätigen bzw. Entspannungsübungen machen können. Erst danach werden bis 15.00 oder 15.45 Uhr die Hausaufgaben angefertigt.

Im Silentium, vor allen Dingen aber in der Freizeitbetreuung, die für alle Schülerinnen von 15.00 bis 15.45 Uhr angeboten wird, ist eine Sozial-arbeiterin tätig, die auch während der gesamten Silentiumszeit indivi-duelle Beratung anbietet.

7. Arbeitsgemeinschaften und Projekte

  • 7.1 Arbeitsgemeinschaften


    Arbeitsgemeinschaften sind ein fester Bestandteil unseres Schullebens. Dabei handelt es sich um freiwillige Unterrichtsveranstaltungen, die einer Jahrgangsstufe oder auch jahrgangsübergreifend nach Unterrichtsschluss um 14.00 Uhr oder samstags angeboten werden.

    Die Teilnahme an einer Arbeitsgemeinschaft wird auf dem Zeugnis qualifizierend vermerkt. Hat sich eine Schülerin für eine Arbeitsgemeinschaft angemeldet, so ist die Teilnahme - wenigstens für ein Schuljahr - in aller Regel verpflichtend.

    Das Angebot an Arbeitsgemeinschaften umfasst an unserer Schule sowohl den

    • musisch-künstlerischen Bereich, z.B. Musik-AG, Theater-AG und Textil-AG sowie
    • den Bereich Sport, z.B. Fußball-AG, Judo-AG.
    • sehr erfolgreich ist eine AG „Jung und Alt“. Schülerinnen überneh-men Patenschaften für alte, meist demenzkranke Menschen in Altersheimen.
    • viele Schülerinnen lassen sich nach dem Unterricht zum VereinsAssis-tenten ausbilden, um später Übungsleitertätigkeiten an offenen Ganztagsschulen und/oder Ehrenämter im Verein zu übernehmen.

  • 7.2 Projekte und durchzuführende Maßnahmen

  • Im Jahrgangsstufenkonzept der Kl. 5 lernen die neuen Schülerinnen unse-rer Schule zunächst einmal ihre katholische Schule kennen und erkennen dabei auch die religiöse Vielfalt des Schulstandortes Monschau. Sie werden vertraut gemacht mit der Namenspatronin der Schule, aber auch mit den kirchlichen Gebäuden in der Altstadt Monschau. Später lernen sie dann unsere Schulstadt Monschau mit ihren kommunalen und kulturellen Angeboten kennen (siehe hierzu Jahrgangsstufenkonzept Kl. 5).

    Das Jahrgangsstufenkonzept der Kl. 9 steht unter dem Leitgedanken „Zukunftsorientierung“.

    Schwerpunkte sind die über das ganze Jahr ver-teilte schulische Berufswahlvorbereitung in Kooperation mit außerschulischen Partnern, die uns bei dem großen Schülerbetriebspraktikum vor den Herbstferien, aber vor allen Dingen auch beim Sozialpraktikum vor und in den Osterferien begleiten. Weitere Kooperationspartner sind Kreditinstitute und Versiche¬rungen bezüglich Assessmentcenter-Training, Berufsberater des Arbeits¬amtes, die Handwerkskammer, das Finanzamt Aachen sowie verschie¬denste Berufszweige im pflegerischen Bereich.

    In einer Woche der Selbstfindung und Weiterentwicklung der Persönlichkeit am Ende des 9. Schuljahres haben die Schülerinnen die Möglichkeit, unter folgenden Projekten zu wählen:

    • Taize-Fahrt
    • Exkursion Buchenwald / Weimar
    • Schulabgängerseminar, angeboten durch den Fachbereich kirchliche Jugendarbeit des Bistums Aachen
    • Vermittlung von Erziehungskompetenz, begleitet durch das Bildungsbüro der StädteRegion Aachen
    • Projektangebote, die wie die ersten zwei Punkte von Fachlehrern der Schule im Bereich Kunst, Sport und Hauswirtschaft angeboten werden (siehe hierzu auch Jahrgangsstufenkonzept der Kl. 9)


    8. Öffnung von Schule

    • 8.1 Verein der Freunde und Förderer
    • Der Freundeskreis unterstützt die Arbeit unserer Schule.

      Die Mitgliederbeiträge werden unterschiedlich eingezahlt, die Verwal¬tung des Freundeskreises erhält von der Elternhilfe pro Schülerin 120 € jährlich zur Verfügung gestellt.

      Die Mitgliederbeiträge unterstützen Schülerinnen, deren Eltern und die Schule. So werden hiervon etwa Klassenfahrten, neue Unterrichtsräume oder Sportgeräte finanziert.

      Eine weitere wichtige Funktion des Freundeskreises ist die Trägerschaft des Silentiums. Auch die Einnahmen und Ausgaben des Silentiums ver¬waltet somit der Freundeskreis.

    • 8.2 Presse
    • Die Zusammenarbeit zwischen Schule und Presse gewährleistet, dass die Schule positiv in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rückt und damit der Kontakt zwischen öffentlichem und schulischem Leben zum Wohle der Schülerinnen hergestellt wird. Regelmäßig nimmt die Schule auch am Projekt „Zeitung in der Schule“ teil. Die Arbeit mit der Tageszeitung findet ihren Platz in verschiedenen Unterrichtsfächern.

    • 8.3 Kontakte zu Betrieben, Behörden und Vereinen
    • Sehr intensiver Kontakt besteht zu Sport-, Musik- und Theatervereinen, der Sparkasse Aachen, der Firma Weiss Druck und den Verwaltungen und den 5 Kommunen, aus denen unsere Schülerinnen kommen, aber vor allem mit der kirchlichen Jugendarbeit und dem Caritas-Verband.

    9. Visionen unserer Schülerinnen für die nächsten 2 Jahre

    • 9.1 Noch christlicher leben

    • Wie uns das christliche Sprichwort „Gott begleitet uns auf all unseren Wegen“ sagt, begleitet uns Gott auch in unserem Schulleben.


      Das Beten vor jeder Stunde gehört zu unserem Schulalltag. Es gibt eine Gebetsbox, aus der Gebete ausgewählt werden können, aber auch Schülerinnen haben die Möglichkeit, ihre eigenen Gedanken, Wünsche oder Hoffnungen in einem kleinen Gebet zusammenzufassen und vorzutragen.


      Wer Ideen für Gebete oder Gottesdienste hat, kann der neu gegründeten Gottesdienst-AG beitreten und seine Ideen dort einfließen lassen. Diese werden dann von einzelnen Schülerinnen zusammengefasst, und diese Schülerinnen haben dann die Möglichkeit, mit einem Lehrer einen Gottesdienst vorzubereiten. Davon versprechen wir uns, dass unsere Jahrgangsstufen-Gottesdienste, aber auch die Gottesdienste mit allen Schülerinnen in der Aukirche noch schülergerechter werden.


      Wir wollten aber auch noch mehr Möglichkeiten, uns als Christen zu engagieren, nutzen, dabei noch mehr als bisher die Sammelaktionen der Monschauer Tafel unterstützen, uns im Unterricht und in Projekten für die Arbeit caritativer Institutionen, wie z.B. Misereor, in Katastrophengebieten oder Entwicklungsländern informieren und uns dort auch kräftig einbringen. Die Aktion "72-Stunden" sollte in jedem Jahr von mindestens einer Jahrgangsstufe durchgeführt werden.

      Wir freuen uns auch auf die Projektwoche in der Kl. 9, wo u.a. eine Taizé-Fahrt, ein Schulabgängerseminar, von der katholischen Jugendarbeit vorbereitet, aber auch eine Fahrt zum Konzentrationslager Buchenwald angeboten werden. Am Ende des Schuljahres 2014 / 2015 wollen wir dann schauen, ob wir unsere Ziele erreicht haben und sie auch weiter verfolgen sollten.


    • 9.2 Noch nachhaltiger mit der Umwelt umgehen

      Wir haben die Wichtigkeit der Erhaltung der Umwelt erkannt und passend dazu ein Projekt auf die Beine gestellt „Green for future“. Im Rahmen dieses Projektes, das den Untertitel „Set a sign“ trug, wurde von jeder der 18 Schulklassen ein Obstbaum der heimischen Sorten Kirsche, Birne oder Apfel auf dem Schulhof gepflanzt. Es wird zwar noch einige Zeit dauern, bis die Bäumchen Früchte tragen, doch das besagte Zeichen wurde gesetzt.


      Von nun an sind die nachfolgenden Klassen aufgefordert, jährlich eigene Projekte vorzuschlagen. In einem Wettbewerb wird dann das beste Konzept ausgewählt, welches bei der Durchführung entsprechend unterstützt wird. Die Klasse, die das beste Projekt pro Schuljahr durchführt, bekommt den schon vorhandenen Wanderpokal für ein Jahr und kann diesen in ihrer Klasse aufstellen.

      Damit ist zwar schon ein Zeichen gesetzt, doch in unseren Köpfen schlummern noch ganz andere Ideen, die sich auf ein bewussteres Leben mit der Umwelt beziehen:

        Zum Beispiel:
      • eine Umwelt-Checkliste an St. Ursula (eine genaue Auflistung des Energiebedarfs, des Verbrauches, des Einsparungspotenzials und der Kosten)
      • Informationsveranstaltungen für Schüler und Lehrer zum energiebewussten Heizen und Lüften in den Klassenräumen
      • CO2-Einsparung durch Einführung des wöchentlichen „Veggie-Days“. Wir haben errechnet, dass, wenn alle in der Schule gleichzeitig 24 Stunden lang auf Fleisch verzichten, dadurch 1,5 Tonnen CO2 eingespart werden können.

      Das sind die ersten Ideen. Wir hoffen, dass wir in den nächsten Jahren noch mehr Schülerinnen dazu bringen können, sich beim Thema „Umwelt“ kreativ und engagiert einzubringen.


      Unsere Schule soll Nationalparkschule werden

      Im Rahmen dieses Projektes ist eine AG ins Leben gerufen worden, die gemeinsam Tierdokumentationen filmt und dementsprechend bearbeitet. Die AG richtet sich an Schülerinnen der oberen Jahrgangsstufen, die Interesse an Technik, Natur und der Gestaltung von Medien haben. In der AG sollten die Schülerinnen in einer Vielzahl von Aufgabenbereichen arbeiten, die sie je nach ihren eigenen Interessen selbst auswählen können.

      Schwerpunkt soll in Zusammenarbeit mit der Nationalparkverwaltung und evtl. dem Hegering Monschau sowie dem Jagdmuseum das Erleben und Dokumentieren der Natur des Nationalparks Eifel sein. Durch die Dokumentation der Tiere und Pflanzen in ihrem natürlichen Lebensraum sollen alle Schülerinnen ein besseres Verständnis für ihre direkte Umgebung und die Umgebung ihrer Schule bekommen.

      Außerdem könnten bei der AG Filme entstehen, die in der Schule auch für den weiteren Biologieunterricht genutzt werden könnten. Die Schülerinnen können in der AG den erweiterten Umgang mit Kameras und Film¬bearbeitungssoftware erlernen. Außerdem soll die AG dazu dienen, die Berufswahlprojekte der Schülerinnen im Hinblick auf Berufe im Fachbereich Medien zu stärken. Zuständig sind einige Schülerinnen und ein Biologie-Lehrer.

    • 9.3 Noch mehr auf das Leben nach der Schule vorbereiten

      Hierbei liegt eine besondere Betonung auf dem Miteinander, wie sich das auch durch unser Schulprogramm hindurchzieht. Miteinander lernen, miteinander reden, miteinander uns entfalten und gemeinsam Dinge verantworten.

      Jede Schülerin sollte sich keine Grenzen nach oben setzen. Jede hat Stärken und Schwächen, und diese werden die Schülerinnen selber, die Mitschülerinnen, aber auch die Lehrpersonen soweit wie möglich fördern unter dem Motto „Wir fördern die Schwachen und fordern die Starken“. Hier ist es vor allem wichtig an sich zu glauben und sich nicht aufzugeben. Im Leben nach der Schule baut sich alles auf einem guten Bewerbungsgespräch auf. So sollen wir lernen, uns entsprechend artikulieren zu können und ggf. auch, wenn wir denn im Beruf oder auf einer anderen Schule sind, im Streit die richtigen Worte zu wählen. Dies ist ein Thema, das wir in den nächsten Jahren ausweiten wollen. Hierzu zählt auch das Projekt in der Jahrgangsstufe 9 „Zukunftsorientierung“, wo u.a. auch Themen wie die Gründung einer Familie und die Erziehung der eigenen Kinder behandelt werden.

      Wir müssen lernen, noch mehr Verantwortung für unser Handeln zu übernehmen, aber auch für andere einzustehen, da wir alle eine große Gemeinschaft sind. Es ist wichtig, seinen Interessen nachzugehen, aber auch sich für eine Sache zu engagieren. Wir hoffen, dass die Schule uns weiterhin - aber noch mehr als bisher - mit einer noch größeren Auswahl an Arbeitsgruppen und außerschulischen Aktionen bereichern kann. Auch dies werden wir am Ende des übernächsten Schuljahres überprüfen.

    • 9.4 Noch gesünder leben

      Gesunde Ernährung beim Mittagessen im Silentium, am Kiosk und GesundheitsErZiehung als Unterrichtsfach in Ergänzungsstunden sollen noch weiter in den Vordergrund gerückt werden.

        Dazu gehört zum Beispiel:
      • in mehr Jahrgangsstufen als bisher GEZ-Unterricht und dabei mehr allgemeine Informationen zum Thema Ernährung (welche Lebensmittelarten gibt es, richtige Aufbewahrung, Mindesthaltbarkeitsdatum, Tierhaltung und ihre Problematik, Produktion, Ex- und Import, Vertriebswege, Arbeitsbedingungen der „Hersteller“ von Lebensmitteln)

      • mehr Einbindung von Lebensmittelkunde in den Chemie-Unterricht (welche Inhaltsstoffe sind darin, was steckt hinter Abkürzungen, Umfragen unter Schülerinnen, wer z.B. auf Inhaltsstoffe achtet)

      • mehr Lebensmittelkunde in Biologie (wie reagiert der menschliche Körper auf Nahrungsmittel und Inhaltsstoffe, welche Allergien und Unverträglichkeiten gibt es bezüglich Nahrungsmittel, ist Rohkost immer 1. Wahl, welche anderen – besseren? – Ernährungsansätze gibt es in anderen Kulturen)

      • noch bewusstere Umstellung auf gesundes Essen für das Silentium und am Kiosk mit Schwerpunkt auf regionale und saisonale Produkte

      • einen wöchentlichen „Veggie-Day“.

      Ziel sollte es sein, durch Aufklärung ab Kl. 5 den Schülerinnen eine gesunde und qualitativ hochwertige Ernährung nahe zu bringen. Bewusste Ernährung bedeutet mehr als nur „grün“ essen. Es bedeutet, auf Herkunft und Qualität der Lebensmittel zu achten, ebenso wie die Nachhaltigkeit hinsichtlich Herstellung und Produktion zu berücksichtigen. Wir können an unserer Schule eine wichtige Plattform dafür sein, den Schülerinnen eine sichere Basis für die spätere gesunde Ernährung zu vermitteln.

    • 9.5 Gemeinschaft noch mehr stärken auf dem Weg zur inklusiven Schule

      Wir müssen uns gerade als katholische Schule mit diesem Thema beschäftigen. Wir haben Schülerinnen und Erwachsene zum Thema Inklusion befragt. Dabei sind Unsicherheit und Angst zu Tage getreten, vor allen Dingen, etwas Falsches zu tun oder zu sagen. Das ist sicherlich auch ein reales Abbild unserer Gesellschaft.


      Als christlich orientierte Schule sehen wir uns jedoch besonders herausgefordert, die Gleichheit eines jeden Menschen in den Vordergrund zu rücken und aktiv zu leben.


      Eine Stolberger Realschule arbeitet mit einer niederländischen Stiftung GIPS (Gehandicapten Informatie Project Scholen) aus Kerkrade bereits zusammen. Wir könnten auch in Kontakt mit dieser Stiftung treten, denn diese sieht einen intensiven Austausch mit behinderten Menschen vor. Wir könnten uns nicht nur informieren, sondern von behinderten Menschen lernen und uns auf die neue Form des Zusammenlernens vorbereiten.


      Die Umsetzung der Inklusion bringt natürlich auch einige Erfordernisse mit sich:
      Das Schulgebäude müsste dementsprechend ausgestattet werden. Wir müssten mindestens eine behindertengerechte Toilette haben. Fast alle unsere Klassen sind aber mit dem Aufzug erreichbar. Unsere Lehrer bräuchten eine spezielle Fortbildung. Wir bräuchten sonderpädagogische Kräfte, die speziell für die Inklusion eingestellt werden müssten.

      Unser Ziel wäre es dabei, den Schülerinnen jegliche Fremdgefühle gegenüber Behinderten zu nehmen, soziale Kompetenzen wie Rücksichtnahme und Wertschätzung zu fördern und den betroffenen Mädchen ein normales Leben in einem normalen Umfeld zu ermöglichen.


      Die Inklusion stellt einen natürlichen Schritt zu einem Miteinander dar, das von sozialer Kompetenz geprägt ist. Wir wissen, dass es eine große Herausforderung sein wird, die Schülerinnen darauf vorzubereiten. Wir sehen speziell Probleme in höheren Klassen, da jede „Neue“, die z.B. vom Gymnasium kommt, immer einen Eingriff in die Klassengemeinschaft darstellt. Dennnoch sollten wir uns diesem Problem stellen und nach 2 Jahren evaluieren, wie weit wir auf dem Weg vorangekommen sind.



    10. Evaluation des Schulprogramms (siehe Anlagen)

      Das Schulprogramm lebt von seinen Verknüpfungen:

    • vom täglichen Handeln des Einzelnen
    • von den Beziehungen der Medien untereinander
    • von den Beziehungen zu den Kernkompetenzen und den schuleigenen Curricula


    Leitlinien und deren Überprüfung


    Wir verstehen es als ständige Herausforderung, unser Verhalten und unsere Arbeit zu überprüfen und nach unserem Schulprogramm auszurichten. Die Leitlinien sind für alle verbindlich, ihre Einhaltung und die zeitnahe Umsetzung der noch nicht realisierten Punkte begreifen wir als fortwährende Verpflichtung. Wir wollen, dass die in den Leitlinien formulierten Grundsätze und Ziele von allen am Schulleben Beteiligten eingefordert werden können. Deshalb werden wir, immer dann wenn es sich anbietet, die im Anhang beigefügten, von uns entwickelten Evaluationsbögen für Schülerinnen, für Eltern, für Lehrpersonen einsetzen. Hierin soll zum Ausdruck kommen, was wir von den Schülerinnen erwarten, aber auch was die Schülerinnen von sich selbst und von der Schule erwarten. Gleiches gilt für Eltern und Lehrpersonen.


    Das Schulprogramm wurde von allen Entwicklungsgremien beschlossen. Die Schulprogrammgruppe, bestehend aus mehreren Lehrkräften und Schülerinnenvertreterinnen, tagt regelmäßig, um die Umsetzung des Schulprogramms zu betreiben. Änderungswünsche und Vorschläge von Schülerinnen, Eltern und Lehrpersonen werden festgehalten und können ergänzt werden.

      Die Schule hat sich eine Zeitleiste für Evaluation des Schulprogramms gegeben:

    • 1 x pro Jahr definieren klarer Teilziele
    • 1 x pro Jahr definieren von Kriterien der Erreichbarkeit
    • 1 x pro Jahr Messung des Erreichten und nötigenfalls Überarbeitung des Schulprogramms

    Hierzu sind für Schülerinnen, Eltern und Lehrpersonen Evaluationsbögen entwickelt worden. Sie stehen einsatzbereit zur Verfügung.


    11. Anlagen (Anti-Mobbing-Übereinkunft und einige Evaluationsbögen für Schülerinnen, Eltern und Lehrpersonen.)

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